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AL DI MEOLA

Across The Universe

AL DI MEOLA spielt, nein: ehrt die BEATLES. Zum zweiten Mal nach dem 2013er Album „All Your Life: A Tribute To The Beatles“ spielt der amerikanische Jazz/Fusion-Gitarrist Songs der Liverpooler Überband, die dereinst in den 1960ern so ziemlich alles erfunden hat, was es an populärer Musik gibt.

Das ist jetzt nicht unbedingt Black Metal oder Grindcore, aber einigermaßen musikaffine LeserInnen dürfen sich bei dem vorliegenden Werk des Meisters (wie auch bei seinen über 30 Soloalben und den an Genialität kaum zu übertreffenden Trio-Konzerten mit John McLaughlin und Paco De Lucia) ehrfürchtig vor der heimischen Anlage in eine huldigende Position begeben.

Der Meister interpretiert mal nahe, mal nicht ganz so nahe, Klassiker und weniger bekannte Songs der BEATLES und musiziert dabei so überirdisch, dass es wohl zu veritablen Panikattacken bei vielen Gitarristen führen wird. Doch nicht nur das, AL DI MEOLA spielt nicht nur Gitarre, sondern macht auch einen Großteil des Albums noch alleine. Seht euch das Lineup und die Besetzung an und man erkennt, mit welcher Gabe dieser Herr gesegnet wurde. Natürlich hat er es auch noch selber produziert, assistiert von Katsuhiko Naito.

Was mich an diesem Album fasziniert ist die Leichtigkeit mit der hier selbst deftige Abfahrten an den Instrumenten in die Songs eingebettet werden. Bisweilen spielen hier Akustikgitarren, E-Gitarren und Bassgitarren gleichzeitig völlig verschiedene Parts und trotzdem passt das alles zusammen und vor allem passt es in den jeweiligen Song. Immer grandios auch die Geschwindigkeit in der der Meister spielt ohne auf Hammer-Ons auszuweichen. Hier sitzt jeder Ton und jeder Ton wird sauberst gespielt.

Jetzt ist die Virtuosität von AL DI MEOLA nicht wirklich ein Geheimnis, aber immer wieder ist es einfach wunderbar, einem Musiker dieser Extraklasse zuhören zu dürfen.

Witzig zum Abschluss noch ein kurzes „Octopus´s Garden“, welches die damals dreijährige Tochter von AL im Auto gesungen hat. Der Herr Papa hat das mitgeschnitten und veröffentlicht es hiermit als quasi ersten musikalischen Gehversuch seines Nachwuchses auf einem Album.

Ganz schick kommt „Across The Universe“ auch auf Doppel-LP heraus. Hier gibt es auch noch einen schöne John Lennon-Tribut zu sehen.

Sehr, sehr feines Werk! (Autor: Christian Wiederwald (13.03.2020) )

 

 

Jonathan Wilson

Dixie Blur

Folk, Singer-Songwriter, Psychedelic Rock, Americana, Country, R’n’B, Pop – Jonathan Wilson ist ein Musiker mit vielen Facetten.

2020 kommt sein mittlerweile viertes Soloalbum, das ihn ein Stück weit zu seinen Wurzeln und seiner Heimat zurückbringt.

Jonathan Wilson ist ein begnadeter Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist und Livemusiker. Vor kurzem ging er als Gitarrist auf große Tour mit Roger Waters. Dort fand er die Inspiration für sein neues Album.

»Dixie Blur« heißt die Platte, der Nachfolger von »Rare Birds« aus dem Jahr 2018.

Genau genommen war es das Heimweh unterwegs, dass den Musiker aus Kalifornien inspirierte, die 14 neuen Songs zu schreiben. Und auch musikalisch hört man dem Album die Heimatverbundenheit an: Country, Bluegrass und Americana sind die Richtungen, mit denen Wilson aufgewachsen ist.

Wie »Dixie Blur« klingt, verriet er mit den Songs »69 Corvette« und »Korean Tea«. Insgesamt warten 14 Tracks auf der Platte, die Wilson zusammen mit Produzent und Kumpel Pat Sansone im Sound Emporium in Nashville aufnahm. Außerdem mit dabei: Mark O’Connor (Fidel, Gitarre), Dennis Crouch (Kontrabass) und einige weitere Musiker.

Eine Stück musikalische Heimat, ein sehnsuchtsvolles, und wie der Vorgänger, verträumtes und experimentierfreudiges Album. Hier ist »Dixie Blur« von Jonathan Wilson.

 

Coldplay

Everyday Life

Coldplay wissen, wie man die Gerüchteküche zum Brodeln bringt. Mit geheimnisvollen Plakaten rund um den Globus, Zeitungsannoncen und einem neuen Sonne-Mond-Profilbild in den sozialen Medien sorgten sie im Herbst für einige Irritation.

Mit einem Brief an ihre Fans kam schließlich Klarheit: Im November 2019 kommt ein neues Album der Briten, ein Doppelalbum. Es heißt »Everyday Life«.

Überraschung im Doppelpack

Sie sind wieder da: Coldplay präsentieren 2019 ihr neues, mit Spannung erwartetes achtes Album. »Everyday Life« heißt der Nachfolger von »A Head Full of Dreams« aus dem Jahr 2015.

Und nicht nur das: Es handelt sich dabei um ein Doppelalbum mit sage und schreibe 16 Tracks. Die Platte ist in zwei Teile unterteilt, die »Sunrise« und »Sunset« heißen.

Gleich zwei Höreindrücke gaben Coldplay bereits mit den Singleauskopplungen »Orphans« und »Arabesque«. Und die zeigen einmal mehr die große Bandbreite von Chris Martin und Co.

Zudem warten auf »Everyday Life« ein paar spannende Gastauftritte, nämlich von Stromae, Femi Kuti, Tiwa Savage und Jacob Collier.

Die Überraschung ist gelungen: ein neues Album von Coldplay, und dann auch noch ein doppeltes. Auf »Everyday Life« entpuppen sich die Briten einmal mehr als kreative Genies.

 

 

Flying Colors

Third Degree

Im letzten Jahr feierten Flying Colors ihr zehnjähriges Bestehen. 2019 stellt die Progressive-Supergroup aber bereits ein neues Album vor, ihr mittlerweile drittes.

»Third Degree« macht einmal mehr deutlich, dass hier mit die Besten des Genres gemeinsame Sache machen.

Mehr Prominenz geht kaum: Flying Colors sind zurück. Nach zwei Studio- und zwei Livealben im Wechsel kommt nun wieder ein neues Studioalbum der Allstar-Prog-Rocker: »Third Degree«.

Casey McPherson (Alpha Rev), Steve Morse (Dixie Dregs, Deep Purple, Kansas), Neal Morse (Spock’s Beard, Transatlantic), Dave LaRue (Dixie Dregs, Planet X) und Mike Portnoy (Ex-Dream Theater, Transatlantic, Liquid Tension Experiment, OSI, Adrenaline Mob, The Winery Dogs) – gemeinsam haben sie im Laufe der letzten Jahre ihren eigenen Sound kreiert.

Auf »Third Degree« haben sie ihn weiter perfektioniert. Wie das klingt, verrieten Flying Colors bereits mit der Auskopplung des Songs »More«.

 

John Coltrane

Blue World

Die Freude bei Jazzfans war riesig, als im letzten Jahr ein verschollenes Album von John Coltrane aus dem Jahr 1963 auftauchte, die wichtigste Entdeckung des Jazz-Jahres.

Nahezu unglaublich ist es daher, dass 2019 tatsächlich eine weitere komplett unveröffentlichte Aufnahme des legendären Saxofonisten entdeckt wurde.

»Blue World« heißt die Session. Jetzt auf CD und LP.

Man sagt: Lightning never strikes twice. Aber es gibt Ausnahmen. In der Jazzwelt wird der Blitz jetzt ein zweites Mal einschlagen!

Im Juni 2018 veröffentlichte Impulse! Records »Both Directions At Once« ein »verlorenes Album« von John Coltrane, aufgenommen im Jahr 1963, das neue Kompositionen Coltranes, aufgenommen mit seinem Classic Quartet mit McCoy Tyner (Piano), Jimmy Garrison (Bass) und Elvin Jones (Drums), zum ersten Mal ans Tageslicht brachte. Die Resonanz bei Medien und Fans war wie erwartet riesig, das jahrzehntealte Album landete auf Platz 21 der US-Billboard-Charts (Coltranes höchstes Debüt aller Zeiten), führte die Jazz-Charts auf der ganzen Welt an und brachte Coltrane unter die Top-20 der Pop-Charts in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan, Italien und vielen weiteren Ländern. Bis dato hat »Both Directions At Once« weltweit mehr als eine Viertelmillion Alben verkauft.

Obwohl es ganz danach aussah, dass es sich hier um einen Jahrhundertfund handelt, hat das Schicksal jetzt ein zweites »Coltrane-Ass« aus dem Ärmel gezogen, denn bei Recherchen im Nachzug zu »Both Directions At Once« fand sich ein weiteres Tonband mit einer bislang komplett unveröffentlichten Session des Meisters.

1964 gingen John Coltrane und sein Classic Quartet in Rudy Van Gelders Studio und nahmen in einem für Coltrane beispiellosen Schritt neue Versionen einiger seiner berühmtesten Kompositionen auf. In dem Jahr, in dem er auch »A Love Supreme« aufnahm, wurde Coltrane von Gilles Groulx, einem kanadischen Filmemacher, kontaktiert. Groulx bereitete seinen Film »Le Chat Dans Le Sac« vor, eine in Montreal spielende Liebesgeschichte mit politischen Untertönen. Groulx, ein eingefleischter Coltrane-Fan, war fest entschlossen, den als schwierig geltenden Saxophonisten einen Soundtrack für seinen Film kreieren zu lassen. Groulx trat über einen persönlichen Kontakt zu Bassist Jimmy Garrison an Coltrane heran, und dieser stimmte erstaunlicherweise zu.

Kurzentschlossen trommelte Coltrane seine Quartett-Kollegen Jimmy Garrison, Elvin Jones und McCoy Tyner direkt zwischen den Aufnahmen für die inzwischen legendären Alben »Crescent« und »A Love Supreme« im Juni ’64 in den Van Gelder Studios zusammen um etwas in der Coltrane-Welt Beispielloses zu tun: frühere Werke neu zu interpretieren und aufzunehmen.

Regisseur Gilles Groulx war bei den Aufnahmen anwesend. Heute ist unklar, wie viel kreativen Input der Filmemacher hatte und wie viel kreative Abstimmung zwischen ihm und Coltrane stattfand. Auf ¼-Zoll analogem Mono-Band aufgenommen, wurde die Session am 24. Juni 1964 von Rudy Van Gelder in seinem Studio nicht nur aufgenommen, sondern auch abgemischt und gemastert. Überglücklich nahm Groulx am darauffolgenden Tag das Masterband nach Kanada, obwohl in seinem Film am Ende dann nur zehn Minuten der 37- Minuten Aufnahme Verwendung fanden. Für die weltweit erste Veröffentlichung der Musik wurde »Blue World« jetzt von Kevin Reeves bei Universal Music Mastering in New York vom ursprünglichen Analogband neu gemastert, die Vinyl-Edition wurde von Ron McMaster in den Capitol Studios geschnitten.

»Blue World« demonstriert Coltranes künstlerische Entwicklung zusammen mit seinem Classic Quartet an einem Fixpunkt seiner Karriere. Es ist bezeichnend, dass diese Session zwischen zwei von Coltranes expansivsten, spirituell transzendentesten Platten stattfand, die seine Wahrnehmung von dann an bestimmen sollten.

Eine weitere Coltrane-Entdeckung von Weltgeltung!

 

Neil Young & Crazy Horse

Colorado

Energie und Leidenschaft: Neil Young und Crazy Horse wieder vereint

Sieben Jahre nach ihrem letzten gemeinsamen Bandalbum »Psychedelic Pill« musizieren Crazy Horse wieder an der Seite von Neil Young. »Colorado« heißt ihr neuer Longplayer.

Crazy Horse, das sind 2019 Nils Lofgren, Ralph Molina und Billy Talbot. Bereits Anfang des Jahres mieteten sich die Musiker im Studio in the Clouds in den San Juan Mountains in der Nähe von Telluride im US-Bundesstaat Colorado ein.

In elf Tagen und Nächten nahmen sie dort zehn Songs auf, und zwar mit einem analogen Setup und größtenteils live.

Die Produktion von »Colorado« übernahmen Neil Young und John Hanlon. Das Mixing erfolgte in Rick Rubins Shangri-La Studios in Malibu und für das Mastering zeichnete Chris Bellman bei Bernie Grundman Mastering in Hollywood verantwortlich.

Mit dem Song »Milky Way« präsentierte die Band bereits im August einen ersten Vorgeschmack auf die Platte.

Und er zeigt: Neil Young und Crazy Horse sind weit mehr als ein eigespieltes Team. »Colorado« fängt die Energie und die Leidenschaft ihrer gemeinsamen Session perfekt ein. Der Klang ist obendrein fantastisch.

»Colorado« gibt es als CD und als Doppel-LP mit zusätzlicher 7“-Single. Diese enthält die Bonustracks »Rainbow Of Colors« als Sololiveversion von Neil Young und den Crazy-Horse-Studiosong »Truth Kills«.

Volbeat

Rewind, Replay, Rebound

Rock’n’Roll, Blues, Country, Punk, Psychedelic – Volbeat lassen sich nur schwer in ein Schublade stecken. Eines ist jedoch gewiss: Was die Dänen machen, machen sie ausgezeichnet. Fünf ihrer sechs Alben schafften es in ihrer Heimat auf Platz eins der Charts. Die letzten beiden auch in Deutschland.

2019 kehren sie nun mit Album Nummer sieben zurück: »Rewind, Replay, Rebound«. Was man erwarten kann? Viel Abwechslung, viel Energie und obendrein ein paar spannende Gäste.

Ein altes Sprichwort besagt, dass wir zwar mit der Vergangenheit abschließen können – die Vergangenheit aber nie wirklich mit uns abschließt. Für Rewind, Replay, Rebound, das siebte Album von Volbeat, nehmen die international erfolgreichen, vielfach platingekrönten Dänen – Michael Poulsen (Gitarre, Gesang), Rob Caggiano (Gitarre), Kaspar Boye Larsen (Bass) und Jon Larsen (Schlagzeug) – die DNA ihrer Vorgängeralben, also jenen unglaublich druckvollen Psychobilly Punk & Roll-Sound, den man von ihnen kennt, und denken ihn konsequent weiter. Damit es spannend bleibt, sprich: um sich selbst und der riesigen, eingeschworenen Fangemeinde einen frischen Sound zu präsentieren, tauchen sie zudem tief ein in die Geschichte des Rock & Roll – wie auch in die eigene Lebensgeschichte. Das daraus resultierende Album ist ein weiterer Meilenstein für die Kopenhagener, die seit nunmehr 18 Jahren kontinuierlich am eigenen Sound feilen.

Um ihrer zyklischen Zeitreise einen noch facettenreicheren, noch satteren Rock & Roll-Sound zu verpassen, holten Volbeat für die Arbeit an Rewind, Replay, Rebound eine Reihe von Gästen ins Studio. Neben der Background-Sängerin Mia Maja, die immer wieder aushilft im Verlauf des Albums, setzten sie auch wieder auf den Harlem Gospel Choir, mit dem sie schon das Stück »Goodbye Forever« auf dem #1-Vorgängeralbum aufgenommen hatten. Dieses Mal ist der Chor auf gleich drei Songs zu hören, unter anderen auf der Single »Last Day Under The Sun«. »Das lief wie von selbst, ohne Nachdenken«, sagt Poulsen über die Zusammenarbeit und seine Aufgabe, den Gesang in den Volbeat-Sound zu integrieren. »Ich wusste, wie perfekt das passen würde. Und so sind sie jetzt auf drei Songs zu hören – aber es hätten auch locker mehr sein können.«

Auf dem Song »Die To Live« ist auch Neil Fallon, der Sänger von Clutch, am Mikrofon zu hören. Außerdem halfen Raynir Jacob Jacildo (Klavier) und Doug Corocran (Saxofon) in diesem Fall aus, die sonst beide in der Band von JD McPherson spielen. Thrash-Metal-Gitarrist Gary Holt, sonst bei Exodus und Slayer aktiv, ist bei »Cheapside Sloggers« mit von der Partie: »Ich wollte da einfach mal was Neues reinbringen«, so Poulsen, »etwas Untypisches. Und warum nicht Gary Holt?! Er ist ein grandioser Gitarrist. Sein Solo ist der Wahnsinn.«

Viel ist passiert in diesen knapp zwei Jahrzehnten: Tourneen mit Metallica, mit Motörhead, mit Slipknot. Inzwischen anderthalb Milliarden Streams. Eine Grammy-Nominierung in der Kategorie »Best Metal Performance« im Jahr 2014 für den Song »Room 24« vom Album Outlaw Gentlemen & Shady Ladies. Dazu jede Menge weitere Awards, vom ECHO bis zu etlichen Danish Metal und Danish Music Awards. Jetzt also meldet sich diese Ausnahmeband zurück mit einem Album, das locker das Zeug hat, um eine echte Rock & Roll-Renaissance einzuläuten. Mit Rewind, Replay, Rebound buchstabieren sie den Rock mit einem dritten R – und klingen entsprechend druckvoll.

 

Robben Ford & Bill Evans

The Sun Room

Der eine ist ein virtuoser Gitarrist und Sänger, der andere ein legendärer Saxofonist. Beide kommen aus den USA, gehören zur Crème de la Crème des Jazz und haben nach vielen gemeinsamen Sessions in der Vergangenheit 2019 endlich ihr erstes Kollabo-Album aufgenommen.

Robben Ford und Bill Evans haben über die Jahre schon oft die Bühne miteinander geteilt und so ist es nicht überraschend, dass der Blues-Gitarrist und der Mann am Saxophon sich zusammen ins Studio begeben haben. Nur wenige Wochen nach ihrer gemeinsamen Tour im Jahr 2018, fanden die Aufnahmen im Studio »The Sun Room« statt, welches dem Album auch seinen Titel gab.

Unterstützt wurden sie dabei von Keith Carlock (aktueller Schlagzeuger von Steely Dan) und James Genus, der großartige Bassist, der unter anderem mit Größen wie Lee Konitz, Michael Brecker, Branford Marsalis und Chick Corea gespielt hat. Entstanden ist ein einzigartiges Album, welches sowohl Kompositionen von Ford als auch von Evans beinhaltet.

Product Information

»I’m very pleased to announce the release of my latest project, this time with Robben Ford. Robben and I wrote some new music for this special recording. This project titled ›The Sun Room‹ is very earthy and melodic. It contains influences of Blues, Jazz, Roots & Americana. We just finished the live recording last month at the House of Blues recording studio, in Nashville TN. ›The Sun Room‹ features Keith Carlock on drums and James Genus on bass.« (Bill Evans)

Rezensionen

»Allesamt professionelle Begleiter, die das weitgehend instrumental eingespielte Album zu einem echten Hörerlebnis machen. Blues, Jazz, Soul und Funk gehen dabei eine Fusion ein, bei der jede Note sitzt. Anspieltipp ist ›Something In The Rose‹, weil hier Saxofon und Gitarre eine einzigartige Verbindung eingehen.« (Good Times, August / September 2019)

Violent Femmes

Hotel Last Resort

Sie legen nach

Drei Jahre sind vergangen, seit Violent Femmes nach 15 Jahren Pause ihr Comebackalbum veröffentlichten. Nun legt die Folk-Punk-Band zum Glück schneller nach. 2019 kommt ihr neues, mittlerweile zehntes Studiowerk »Hotel Last Resort«.

13 Songs haben sie dafür aufgenommen. Ein Mix aus Folk, Post-Punk, Blues, Jazz und Country bildet die gewohnte Soundsignatur.

Gastbeiträge gibt es auf »Hotel Last Resort« von Television-Gitarrist Tom Verlaine sowie von ihrem Kumpel, dem Profi-Skater Stefan Janoski, der ein paar Gastvocals in der neuen Version von »I’m Nothing« beisteuerte, das im Original bereits 1994 auf »New Times« erschien.

Einen ersten Vorgeschmack lieferte die Band mit dem Titeltrack »Hotel Last Resort«.

The National

I Am Easy To Find

Gewöhnlich waren The National ja noch nie. Das haben die US-amerikanischen Indierocker bereits auf sieben Alben eindrucksvoll bewiesen.

Dennoch legen sie 2019 ihr bislang ungewöhnlichstes Album vor: »I Am Easy To Find« trägt zwar die unverkennbare The-National-Signatur, ist aber dank eines Regisseurs, orchestraler Unterstützung und diversen großartigen Sängerinnen ein absolut spannendes Unikum geworden.

Die Indierockikonen 2019 mit weiblicher Unterstützung und ihrem bislang außergewöhnlichsten Album

Eigentlich stand Ende 2017 vor allem eins für die nächsten Monate im Kalender von The National: eine lange und wohlverdiente Pause. Es sollte anders kommen! Als Frontmann und Sänger Matt Berninger am 3. September 2017 eine Mail vom renommierten und Oscar-nominierten Filmregisseur Mike Mills (Jahrhundertfrauen, Beginners) erhielt, dass er Interesse hätte in irgendeiner Form mit der Band zusammenzuarbeiten, war er sofort Feuer und Flamme. Nicht nur stimmte Berninger, der zu diesem Zeitpunkt schon Fan von Mills Filmen war, sofort zu – er überließ ihm sozusagen direkt die Schlüssel zum kreativen Prozess der Band.

Das Ergebnis ist »I Am Easy To Find«, ein 24-minütiger Kurzfilm von Mills mit Oscar-Gewinnerin Alicia Vikander in der Hauptrolle, sowie »I Am Easy To Find«, ein 68-minütiges Album von The National. Beide gehören irgendwie zusammen, können aber auch jeweils für sich allein existieren. Oder wie es Mills beschreibt: »Playfully hostile siblings that love to steal from each other«. Beide teilen sich Musik, DNA und Wörter, sowie die Vision, was es in 2019 bedeutet ein Mensch zu sein. Der Film wurde komponiert wie ein Song, die Musik wurde unter Anleitung eines Regisseurs zusammengeführt. Und so verschob sich auch der Fokus vom üblichen Frontmann der Band, hin zu einer Vielzahl von Kooperationen mit weiblichen Sängerinnen wie Sharon Van Etten, Lisa Hannigan, Mina Tindle und vielen anderen, die fast alle schon seit langer Zeit The National begleiten. »Yes, there are a lot of women singing on this, but it wasn’t because, ›Oh, let’s have more women’s voices‹«, sagt Berninger darüber. »It was more, ›Let’s have more of a fabric of people’s identities.‹ It would have been better to have had other male singers, but my ego wouldn’t let that happen.«

Mit der Ankündigung zum Album erscheint auch zeitgleich der Opener »You Had Your Soul With You«, der zu Beginn den bekannten The National Sound zelebriert und dann ab Mitte des Songs den wahren Charakter des Projekts »I Am Easy To Find« offenbart: dann nämlich wenn plötzlich Streicher-Arrangements den Song durchdringen und der Gesang vom David Bowie-Langzeit-Bandmitglied Gail Ann Dorsey die Führung übernimmt. Nicht als Background-Vocal, nicht als bloßes Feature, sondern um den Song zu ihrem eigenen Lied zu machen.

»I Am Easy To Find« entstand hauptsächlich in Long Pond, Hudson Valley, NY, sowie in Sessions in Paris, Berlin, Cincinnati, Austin, Dublin und Brooklyn. Mills ist wie die Band zu gleichen Teilen Co-Produzent des Albums.

 

Bruce Springsteen

Western Stars

Ein paar mysteriöse Wüsten-Bilder in den sozialen Netzwerken machten Hoffnung. Wenig später kam die Gewissheit: 2019 kommt ein neues Album von Bruce Springsteen.

»Western Stars« heißt die Platte, das erste neue Material der Rocklegende seit fünf Jahren.Erst letztes Jahr veröffentlichte Bruce Springsteen mit »Springsteen On Broadway« den Soundtrack zum Film seiner gleichnamigen ausverkauften Konzertserie.

2019 dürfen sich Fans der Rockikone nun endlich auch auf neue Songs freuen: Hier ist »Western Stars«, das mittlerweile 19. Studioalbum.

Inspiriert vom südkalifornischen Pop der 1960er- und 1970er-Jahre von Künstlern wie Glen Campbell, Jimmy Webb und Burt Bacharach schrieb Springsteen insgesamt 13 neue Songs für »Western Stars«, die er anschließend in seinem Heimstudio in New Jersey aufnahm. Um die Produktion kümmerte sich Ron Aniello, um das Mixing Tom Elmhirst.

Musikalische Unterstützung erhielt der Boss von vielen tollen Musikern, die unter anderem Bass und Keyboard, Streicher, Bläser und Pedal-Steel-Gitarre, Celesta, Moog, Farfisa sowie Backgroundgesang beisteuerten.

Einen ersten Vorgeschmack lieferte er im April mit der Single »Hello Sunshine«.

Neben der Standard-CD gibt es »Western Stars« auch als Doppel-LP auf schwarzem Vinyl und exklusiv bei jpc als »Clear Mixed With Blue Smoke Vinyl«-Doppel-LP. Natürlich nur, solange der Vorrat reicht.

Bruce Springsteen zeigt, dass man auch nach fast 50 Jahren im Musikgeschäft seine Fans noch überraschen kann. Wer sich selbst überzeugen will, kann »Western Stars« jetzt online bestellen.