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McCartney III

Paul McCartney

Im Alleingang

25 Soloalben veröffentlichte Paul McCartney bisher im Laufe seiner beeindruckenden Karriere. Die erste Platte in Eigenregie erschien vor 50 Jahren mit »McCartney«. Der nächste selbstbetitelte Longplayer kam zehn Jahre später mit »McCartney II«. Beide markieren wichtige Punkte in seinem musikalischen Werdegang.

Weitere 30 Jahre später kommt nun endlich »McCartney III«. Und wie bei den Vorgängern schrieb der Ex-Beatle jedes Stück selbst, spielte alle Instrumente und nahm das Album im Alleingang auf.

Das neue Soloalbum von Rockikone und Ex-Beatle Paul McCartney: »Paul McCartney III«

Vor genau 50 Jahren veröffentlichte Paul McCartney sein erstes Soloalbum »McCartney«. Auf dem Album spielte er alle Instrumente, schrieb die Songs und nahm sie selbst auf. Dieses erfolgreiche Solo-Debüt des Ex-Beatles markierte seine kreative Wiedergeburt und wurde mit seinem warmen, hausgemachten und zeitlosen Klang zum Vorbild vieler Generationen von Musikern. 1980, zehn Jahre nach »McCartney«, veröffentlichte Paul sein zweites Soloalbum »McCartney II«. Obwohl das Album elektronischer war als sein Vorgänger, spielte auch hier McCartney alle Instrumente, schrieb die Songs und nahm sie in Eigenregie auf. Seit diesem Album sind nun 40 Jahre vergangen, doch Pauls Popularität stieg durch weitere Soloalben.
Nachdem er vor zwei Jahren »Egypt Station« veröffentlichte, war ursprünglich für dieses Jahr kein neues Album geplant.

Doch während des Lockdowns wurde Paul kreativ und begann an neuer Musik zu schreiben. Diese Sammlung spontaner Songs eröffnen »McCartney III«. Auch dieses Mal war Paul alleiniger Songwriter, Musiker, Produzent für die Aufnahmen zuständig. Das stripped-back Album wurde auf der Familien-Farm in Sussex Anfang dieses Jahres aufgenommen und steht ganz in der Tradition von »McCartney« und »McCartney II«. Mit beiden Vorgänger-Alben läutete Paul ein neues Jahrzehnt ein und erfand sich selbst und seine Musik neu. »McCartney III« zeigt Paul erneut ganz auf sich gestellt und verwandelt unerwartete Umstände in einen persönlichen Schnappschuss eines zeitlosen Musikers während eines einzigartigen Zeitpunktes in der Geschichte.
Für Cover-Artwork und Typografie ist bei Teil III der gefeierte US-Künstler Ed Ruscha verantwortlich.

On Vacation

Till Brönner & Bob James

Gemeinsam mit Jazz-Legende und Grammy-Preisträger Bob James hat Trompeter Till Brönner – Deutschlands erfolgreichster Jazzmusiker – sein langersehntes nächstes Studio-Album „On Vacation„aufgenommen.

Der eine aus dem Mutterland des Jazz – der andere aus dem Schoß europäischer Tradition, verabredeten sich beide im Herbst 2019 im legendären Studio »La Fabrique« in Südfrankreich. »Wir hatten beide zunächst sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wohin sich unsere gemeinsame Session entwickeln sollte. Alle Theorie sollte jedoch einem zentralen Gefühl weichen, das wussten wir beide sofort«, resümiert der mehrfache ECHO-Gewinner und Grammy-nominierte Ausnahmemusiker Brönner über den Entstehungsprozess. Ausgerechnet ein altbekannter Standard – »Basin Street Blues« – brachte schließlich den Durchbruch. Ein Song aus New Orleans, der musikalischen Wiege bitter erkämpfter Freiheit, gab den Blick auf das gemeinsame Spielfeld frei. Das Ergebnis ist so tiefgängig wie doppeldeutig: »›On Vacation‹ ist für mich der Soundtrack zum Innehalten.«

Virtuos, voll kreativer Liebe zu raffinierten Details und zugleich von größtmöglicher Lässigkeit, erschaffen Brönner und James eine phantasiereiche und klangmalerische Musik zum Nachdenken, Innehalten, Schmunzeln und sogar Weinen. Zusammen mit fantastischen Mitmusikern, zu denen unter anderem die Schlagzeuglegenden Harvey Mason und Wolfgang Haffner zählen, verbinden sie berühmte Hits mit geheimnisvoll schillernden Texturen zu farbenreichen neuen Interpretationen und ergänzen eigene Kompositionen, die allesamt das Zeug für die Ewigkeit haben. »Diese Aufnahmen fühlen sich definitiv anders an als alles, was ich bisher gemacht habe«, erklärt Brönner.

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Wolfgang (Wilbury) Scharfe

Axel Rudi Pell

Sign Of The Times

Gitarrenvirtuose, Hard-Rock- und Heavy-Metal-Legende, Workaholic – Axel Rudi Pell ist vieles. Vor allem ist er aber am Boden geblieben und macht 2020 auch nach mehr als 30 Jahren im Musikgeschäft einfach weiter sein Ding: facettenreichen Metal, der von riffgeladenen Brettern über melodieverliebten Rock bis hin zu gefühlvollen Powerballaden reicht.

Die Zahlen sprechen für sich: Über 1.7 Millionen verkaufte Alben weltweit, allein 2.6 Millionen Streams für den Top 10-Vorgänger »Knights Call« (2018). Jetzt veröffentlicht Axel Rudi Pell mit »Sign Of The Times« sein 18. (!) Studioalbum in 31 Jahren. Aber nicht die Quantität, sondern die Qualität ist entscheidend. Seine Beständigkeit erfährt eine immer höhere Wertschätzung in der weltweiten Hard & Heavy Community. Denn nicht immer, aber immer öfter fällt der Begriff »Kult«, wenn von Axel Rudi Pell die Rede ist. Er selbst kann mit dem Begriff nicht viel anfangen, »aber wenn man so lange so erfolgreich dabei ist, dann hat man sich so etwas vielleicht auch verdient.« Das klingt nicht nur bodenständig, sondern ist auch so gemeint.

»Als wir letztes Jahr in Moskau spielten, nannten mich viele Fans eine ›Legende‹. Meine Antwort war: Ich bin doch nur ein Gitarrist.« Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Denn der 59-Jährige weiß, was er kann und überrascht sich trotzdem noch selbst, wie im Fall von »Sign Of The Times«. »Ich weiß nicht, woran es liegt, aber dieses Mal war ich mit dem Komponieren einen Monat früher fertig als geplant.« Und es gab noch eine andere Änderung: Pell hat zum ersten Mal seit neun Alben aus Zeitgründen nicht mit seinem gewohnten Co-Produzenten Charlie Bauerfeind, sondern mit dem Engineer der Live-Alben »Magic Moments« (2015) und »XXX Anniversary« (2019) zusammengearbeitet: »Ich wusste, dass Tommy Geiger das kann, und es hat alles hervorragend geklappt.«

Wesentlichen Anteil daran, dass »Sign Of The Times« so gut geworden ist, hatten sicherlich auch die beiden Amerikaner in der Band: Sänger Johnny Gioeli und Drummer Bobby Rondinelli. »Zum einen hat sich Johnny diesmal selbst übertroffen, er hat mehr als 100 Prozent gegeben. Das liegt an seiner gestiegenen Live-Präsenz der letzten Jahre, er singt mittlerweile sehr viel. Zum anderen hatten wir mit Bobby in der Band noch nie einen so guten Drum-Sound, auch dank seiner neuen Snare namens ›Black Beauty‹. Und natürlich sind die Songs besser geworden, haha.«

Dem mag man nicht widersprechen: Mit dem Double Bass-Klopfer »Gunfire« liefert Pell den wohl besten Opener der letzten fünfzehn Jahre ab; »Bad Reputation« ist ein straightes Melodic Rock-Juwel; das beim Soundcheck entstandene Titelstück kommt gewohnt episch daher; der Up Tempo-Rocker »The End Of The Line« besticht mit seinem langen und trotzdem eingängigen Chorus genauso wie die Ballade »As Blind As A Fool Can Be«. Interessant wird es in der zweiten Hälfte des Albums, denn hier bricht Pell einige Male aus seiner eigenen Tradition aus: »Wings Of The Storm« ist eine moderne Hommage an die Coverdale/Hughes-Ära von Deep Purple, als hätte sie Jimi Hendrix eingespielt. Das intensive »Waiting For Your Call« markiert die beste Gesangsleistung von Gioeli, während »Living In A Dream« mit seinem Reggae-(!)Intro nicht nur die anderen Bandkollegen Volker Krawzcak (b) und Ferdy Doernberg (k) überrascht hat. »Into The Fire« schließlich beendet episch, aber nicht zu ausufernd das Album.

Überlange Songs gibt es diesmal nicht, die Soli sind songdienlicher und melodischer geworden, ein Qualitätsabfall ist nicht zu bemerken. So fällt das Fazit des Gitarristen auch positiv aus: »Es gibt nichts zu mäkeln, selbst die Plattenfirma ist hellauf begeistert.« Vielleicht auch, weil Pell seine Vorliebe für Mystisches diesmal zugunsten von greifbaren Themen fallen gelassen hat, getreu dem Titel »Sign Of The Times«. »Bis auf einige Standard-Pell-Texte über Beziehungen drehen sich die meisten Lyrics um das aktuelle Weltgeschehen, deshalb auch das Cover mit der Uhr, die auf zwei Minuten nach Mitternacht steht. Wir befinden uns in einer ziemlich gefährlichen Zeit. Ich meine nicht nur das Thema Klimawandel, sondern auch Religionskriege und die öffentliche Sicherheit.«

Die Texte dazu sind ihm vielleicht auch wegen der Neuausrichtung leichter von der Hand gegangen als sonst; ein weiteres Zeichen dafür, dass »Sign Of The Times« qualitativ eine runde Sache geworden ist. Man sieht, Axel Rudi Pell kann sich selbst und seine Fans doch noch überraschen. Ein besseres Geschenk zum anstehenden 60. Geburtstag gibt es sicherlich nicht.

Rezensionen

»Auf seinem 18. Studio-Album steht ihm weiterhin seine eingespielte Truppe unverändert und treu zur Seite. (…) Natürlich brilliert Pell aber wieder mit langen Gitarrensolos, lässt die Saiten mit viel Sustain glühen. Hier bekommt der Fan das, was er erwartet.« (Good Times, April / Mai 2020)

 

Malia

The Garden Of Eve

 

Nachdem sich Malia vor zwei Jahren noch einmal den Songs ihres zweiten Albums widmete, und ihnen eine bluesige Neuinterpretation verpasste, zeigt die britisch-afrikanische Jazzsängerin auch 2020 wieder ihre Liebe zum Blues.

Kombiniert mit modernem Souljazz ist ihr mit »The Garden Of Eve« ein weiterer Geniestreich gelungen.

Es ist lange her, dass eine zeitgenössische Künstlerin den Blues so schön gewürdigt hat. Ein Stil, der es im Jahre 2020 verdient hat, ein wenig entstaubt zu werden. Mit »The Garden of Eve« bringt die Echo Jazz-Gewinnerin Malia ein neues Meisterwerk heraus, das sich dem Blues in all seinen Facetten widmet. »Blues lag mir schon immer sehr am Herzen. Es ist eine kathartische Erfahrung, kostbar und tiefgreifend, egal ob ich ihn spiele oder im Radio höre!

Und im Lauf der Zeit finde ich immer mehr zu dieser Wahrheit, die in meiner Seele tief verwurzelt ist und ich fühle mich endlich reif genug, um diese wunderbare Musiktradition zu verstehen – denn Blues ist das Leben.« Und wenn Blues das Leben ist, ist Malia die Energie, die es dem Blues ermöglicht, eine Seele, eine Stimme zu haben. In Zeiten, in der die Technologie die Musik zunehmend beeinflusst, erforscht »The Garden Of Eve« genau das Gegenteil.

Es ist ein organisches Album, das von echten Musikern in einer sehr lebhaften Stimmung produziert wurde. Und auch wenn der Blues seit dem Tod des verstorbenen B.B. King seinen treusten Missionar verloren hat, bieten Malia und »The Garden Of Eve« eine schöne Verjüngungskur, die diesem Genre eine moderne Note verleiht und neue Gruppen von Blues-Liebhabern verzaubern wird.

AL DI MEOLA

Across The Universe

AL DI MEOLA spielt, nein: ehrt die BEATLES. Zum zweiten Mal nach dem 2013er Album „All Your Life: A Tribute To The Beatles“ spielt der amerikanische Jazz/Fusion-Gitarrist Songs der Liverpooler Überband, die dereinst in den 1960ern so ziemlich alles erfunden hat, was es an populärer Musik gibt.

Das ist jetzt nicht unbedingt Black Metal oder Grindcore, aber einigermaßen musikaffine LeserInnen dürfen sich bei dem vorliegenden Werk des Meisters (wie auch bei seinen über 30 Soloalben und den an Genialität kaum zu übertreffenden Trio-Konzerten mit John McLaughlin und Paco De Lucia) ehrfürchtig vor der heimischen Anlage in eine huldigende Position begeben.

Der Meister interpretiert mal nahe, mal nicht ganz so nahe, Klassiker und weniger bekannte Songs der BEATLES und musiziert dabei so überirdisch, dass es wohl zu veritablen Panikattacken bei vielen Gitarristen führen wird. Doch nicht nur das, AL DI MEOLA spielt nicht nur Gitarre, sondern macht auch einen Großteil des Albums noch alleine. Seht euch das Lineup und die Besetzung an und man erkennt, mit welcher Gabe dieser Herr gesegnet wurde. Natürlich hat er es auch noch selber produziert, assistiert von Katsuhiko Naito.

Was mich an diesem Album fasziniert ist die Leichtigkeit mit der hier selbst deftige Abfahrten an den Instrumenten in die Songs eingebettet werden. Bisweilen spielen hier Akustikgitarren, E-Gitarren und Bassgitarren gleichzeitig völlig verschiedene Parts und trotzdem passt das alles zusammen und vor allem passt es in den jeweiligen Song. Immer grandios auch die Geschwindigkeit in der der Meister spielt ohne auf Hammer-Ons auszuweichen. Hier sitzt jeder Ton und jeder Ton wird sauberst gespielt.

Jetzt ist die Virtuosität von AL DI MEOLA nicht wirklich ein Geheimnis, aber immer wieder ist es einfach wunderbar, einem Musiker dieser Extraklasse zuhören zu dürfen.

Witzig zum Abschluss noch ein kurzes „Octopus´s Garden“, welches die damals dreijährige Tochter von AL im Auto gesungen hat. Der Herr Papa hat das mitgeschnitten und veröffentlicht es hiermit als quasi ersten musikalischen Gehversuch seines Nachwuchses auf einem Album.

Ganz schick kommt „Across The Universe“ auch auf Doppel-LP heraus. Hier gibt es auch noch einen schöne John Lennon-Tribut zu sehen.

Sehr, sehr feines Werk! (Autor: Christian Wiederwald (13.03.2020) )

 

 

Jonathan Wilson

Dixie Blur

Folk, Singer-Songwriter, Psychedelic Rock, Americana, Country, R’n’B, Pop – Jonathan Wilson ist ein Musiker mit vielen Facetten.

2020 kommt sein mittlerweile viertes Soloalbum, das ihn ein Stück weit zu seinen Wurzeln und seiner Heimat zurückbringt.

Jonathan Wilson ist ein begnadeter Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist und Livemusiker. Vor kurzem ging er als Gitarrist auf große Tour mit Roger Waters. Dort fand er die Inspiration für sein neues Album.

»Dixie Blur« heißt die Platte, der Nachfolger von »Rare Birds« aus dem Jahr 2018.

Genau genommen war es das Heimweh unterwegs, dass den Musiker aus Kalifornien inspirierte, die 14 neuen Songs zu schreiben. Und auch musikalisch hört man dem Album die Heimatverbundenheit an: Country, Bluegrass und Americana sind die Richtungen, mit denen Wilson aufgewachsen ist.

Wie »Dixie Blur« klingt, verriet er mit den Songs »69 Corvette« und »Korean Tea«. Insgesamt warten 14 Tracks auf der Platte, die Wilson zusammen mit Produzent und Kumpel Pat Sansone im Sound Emporium in Nashville aufnahm. Außerdem mit dabei: Mark O’Connor (Fidel, Gitarre), Dennis Crouch (Kontrabass) und einige weitere Musiker.

Eine Stück musikalische Heimat, ein sehnsuchtsvolles, und wie der Vorgänger, verträumtes und experimentierfreudiges Album. Hier ist »Dixie Blur« von Jonathan Wilson.

 

Coldplay

Everyday Life

Coldplay wissen, wie man die Gerüchteküche zum Brodeln bringt. Mit geheimnisvollen Plakaten rund um den Globus, Zeitungsannoncen und einem neuen Sonne-Mond-Profilbild in den sozialen Medien sorgten sie im Herbst für einige Irritation.

Mit einem Brief an ihre Fans kam schließlich Klarheit: Im November 2019 kommt ein neues Album der Briten, ein Doppelalbum. Es heißt »Everyday Life«.

Überraschung im Doppelpack

Sie sind wieder da: Coldplay präsentieren 2019 ihr neues, mit Spannung erwartetes achtes Album. »Everyday Life« heißt der Nachfolger von »A Head Full of Dreams« aus dem Jahr 2015.

Und nicht nur das: Es handelt sich dabei um ein Doppelalbum mit sage und schreibe 16 Tracks. Die Platte ist in zwei Teile unterteilt, die »Sunrise« und »Sunset« heißen.

Gleich zwei Höreindrücke gaben Coldplay bereits mit den Singleauskopplungen »Orphans« und »Arabesque«. Und die zeigen einmal mehr die große Bandbreite von Chris Martin und Co.

Zudem warten auf »Everyday Life« ein paar spannende Gastauftritte, nämlich von Stromae, Femi Kuti, Tiwa Savage und Jacob Collier.

Die Überraschung ist gelungen: ein neues Album von Coldplay, und dann auch noch ein doppeltes. Auf »Everyday Life« entpuppen sich die Briten einmal mehr als kreative Genies.

 

 

Flying Colors

Third Degree

Im letzten Jahr feierten Flying Colors ihr zehnjähriges Bestehen. 2019 stellt die Progressive-Supergroup aber bereits ein neues Album vor, ihr mittlerweile drittes.

»Third Degree« macht einmal mehr deutlich, dass hier mit die Besten des Genres gemeinsame Sache machen.

Mehr Prominenz geht kaum: Flying Colors sind zurück. Nach zwei Studio- und zwei Livealben im Wechsel kommt nun wieder ein neues Studioalbum der Allstar-Prog-Rocker: »Third Degree«.

Casey McPherson (Alpha Rev), Steve Morse (Dixie Dregs, Deep Purple, Kansas), Neal Morse (Spock’s Beard, Transatlantic), Dave LaRue (Dixie Dregs, Planet X) und Mike Portnoy (Ex-Dream Theater, Transatlantic, Liquid Tension Experiment, OSI, Adrenaline Mob, The Winery Dogs) – gemeinsam haben sie im Laufe der letzten Jahre ihren eigenen Sound kreiert.

Auf »Third Degree« haben sie ihn weiter perfektioniert. Wie das klingt, verrieten Flying Colors bereits mit der Auskopplung des Songs »More«.